Schon wieder ein Laufeintrag

Ich habe mich in der Vergangenheit ja nicht gerade an eine ausgesprochene Laufklientel gewendet mit meinen Posts, von daher weiß ich gar nicht, ob das Thema hier die richtigen trifft. Nachdem mir das Thema aber nun mal durchaus wichtig geworden ist, dachte ich mir, es könnte ja nicht schaden, mal zusammenzuschreiben, was ich so rund um das Laufen herum so benutze.

Da wären zunächst mal die Laufschuhe. Zu meiner Überraschung habe ich einen halbwegs normalen Laufstil und brauche keinen Schuh, der die Innen- oder Außenseite des Fußes speziell stützt. Den Schuhtyp für normale Füße nennt man dann auch “neutral”. Nur die Dämpfung muss ordentlich sein, weil ich ja unter anderem wegen meines hohen Gewichtes mit der Lauferei angefangen habe, und das (noch) hohe Gewicht belastet die Gelenke nun eben mal. Gelandet bin ich beim Gel Nimbus 11 von Asics. Die Erfahrungen mit dem Shop (Runners Point) waren übrigens etwas durchwachsen. Beim Schuhkauf war alles in Ordnung, und ich fühlte mich gut beraten. (War ich auch, denn mit den Schuhen komme ich sehr gut zurecht.) Aber beim nächsten Besuch (ich suchte Laufklamotten, ein Freund ein paar Schuhe) sah das schon anders aus. Ein lust- und ahnungsloser Verkäufer sorgte dafür, dass wir ohne Einkauf den Laden verließen. Das ist jetzt kein Grundsatzurteil gegen Runners Point, wohl aber der Rat, immer aufmerksam beim Einkauf zu sein.

Als Laufuhr habe ich mich nach einigen anderen Versuchen für einen Garmin Forerunner 305 entschieden. Da hat man zwar einen ganz schönen Klotz am Arm, aber da ist auch alles drin, was man braucht, einschließlich GPS. Die Software dazu ist nicht schlecht, aber ich habe besseres gefunden: SportTracks. Wenn man erstmal alle Funktionen gefunden hat (und das ist gar nicht so einfach!), dann kann man damit wirklich alles machen, was man so mit Laufdaten machen können möchte. Einschließlich dem Hochladen der Laufdaten nach JogMap.

Und noch ein letztes: für die musikalische Unterhaltung sorgt ein iPod Shuffle. Sehr klein und leicht, trotzdem reichlich Platz für Musik oder auch mal ein größeres Hörbuch, und man kann mittels einer cleveren Tastenlogik im Kopfhörerkabel zwischen verschiedenen Playlists hin- und herschalten. Dazu hält man die Mitteltaste, bis man ein leises “Ping” hört, dann liest der iPod die Namen der verfügbaren Playlists vor. Wird die richtige genannt, drückt man nochmal, und der iPod legt los. Nach ersten praktischen Erfahrungen muss ich sagen: gut gelöst.

Das wars erstmal. Da ich zugegebenermaßen gadgetgetrieben funktioniere, werden das aber bestimmt nicht die letzten Laufgadgets bleiben. Und auch nicht der letzte Post darüber …

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Farben. Bad Nauheim, 2010

Farben

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Differenzialrechnung

In der Schule war ich gut in Mathe. Jedenfalls als es auf das Abitur zuging. Ich erinnere mich noch (auch wenn das schon verdammt lange her ist) an meine mündliche Prüfung in Mathe. Parabel, Steigungsdreiecke, Grenzwertbetrachtung und Tangentensteigung – all das hatte ich gut gelernt, und die Prüfungsfragen waren so eine Art Elfmeter für mich.

Nie wirklich gut war ich dagegen in Sport. Fussball machte zwar Spaß, aber da gab es immer andere, die besser waren und einem sowohl den Ball als auch die guten Noten wegnahmen. Badminton hatte durchaus was, aber man musste immer aufpassen, daß man nicht versehentlich gegen die einzige Vereinsspielerin im Kurs ran musste, weil man da sicher deklassiert wurde. Ist mir einmal passiert … hmpf. Bei den unvermeidlichen Turnsportfesten habe ich mich immer freiwillig zum Bodenturnen gemeldet – da standen wenigstens keine Geräte im Weg, die in irgendeinem ursächlichen Zusammenhang mit eventuellen Knochenbrüchen stehen konnten. Alles in allem: ich war kein Sportler.

Das wurde während des Studiums und in der Zeit der Berufsausübung danach noch schlimmer. Man lernte Studentenkneipen und Fastfood kennen, ruinierte sich den Kreislauf mit Zigaretten, ruinierte sich die Figur, indem man mit dem Rauchen aufhörte (was den Kreislauf natürlich NICHT wieder auf Trab brachte) und lernte den sozialen Druck des gemeinsamen Mittagessens in der Kantine kennen: man will ja weder alleine am Schreibtisch zurückbleiben noch sich mit welkem Billigsalat zufrieden geben, während die anderen sich ein Schnitzel reinhauen.

Und nun?

Vor etwa drei Wochen habe ich angefangen, zu laufen. Vielleicht spielte der Morgan-Chase-Lauf hier in Frankfurt, an dem einige Kollegen teilgenommen haben, eine Rolle bei der Entscheidung. Ich hatte zwar vehement jede Beteiligung abgelehnt, aber einen kleinen Stich hat es vielleicht doch gegeben, nicht dabei zu sein. Oder war es ein guter Freund (und Kollege), der den Lauf zum Anlass genommen hat, wieder etwas für seine Fitness zu tun?

Ich bin mir nicht so ganz sicher, was letztlich den Ausschlag gegeben hat, aber das ist auch nicht so wichtig. Wichtig ist, dass ich meinen inneren Schweinehund besiegt habe und einfach angefangen habe, was für mich zu tun. Ich habe mir auch keine sonderlich hohen Ziele gesteckt (ich will zweimal Laufen pro Tag nicht unterschreiten, das ist moderat), weil ich mir nicht selbst die Lust nehmen will, weiterzumachen. Die Ziele kommen dann von selbst, wenn man erste Erfolge sieht: “Den einen Kilometer schaffe ich jetzt auch noch.” “Morgen schaffe ich die Runde unter einer halben Stunde.” “Wenn ich noch zwei Kilo mehr runter habe, dann gönne ich mir mal wieder ein gutes Glas Wein.” “Ich will wieder in die alte Jeans (zwei Größen kleiner als meine jetzigen) passen, die da noch im Schrank hängt.” Wenn man sieht, dass das wirklich machbar ist, dann fällt auch das durchhalten leichter. Auch wenn bei dem derzeitigen Wetter die Steigungen (und damit wären wir wieder beim Anfang des Artikels) schon deutlich mühsamer sind als die in der Abiturprüfung damals. Aber es macht halt Spaß, etwas zu schaffen, von dem man gar nicht gedacht hätte, dass man es könnte.

Und am Samstag machen wir zu viert einen Schnupperkurs im Nordic Walking!

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That’s What It Is

Ich bin seit vielen Jahren begeisterter Konzertgänger. Angefangen hat alles mit einen Triumvirat-Konzert im Bergischen Löwen in Bergisch Gladbach. Das ist schon gaaaaanz lange her. Aber seitdem höre ich mir immer wieder Livemusik an. Auf meiner Liste befinden sich, wenn ich es mir recht überlege, schon eine ganze Menge größerer Kaliber, wie Bryan Adams, Manfred Mann, Bruce Springsteen, Sting, Jethto Tull, Queen, Marillion, Mike and the Mechanics, Neil Young, Crosby, Stills & Nash, Runrig, …

Aber letzten Montag war ich in (auf? bei?) einem wirklich außergewöhnlichen Konzert. Mark Knopfler gab sich in der Frankfurter Festhalle die Ehre. Nicht dass ich den nicht vorher schon mal gesehen hätte (1989, Westfalenhalle Dortmund mit den Dire Straits, 2006, Festhalle Frankfurt mit Emmylou Harris), aber auch nach zwei Tagen Nachdenken, fällt mir kein Konzert ein, das mir besser gefallen hätte. Der Mann hat’s einfach drauf. OK, musikalisch muss man seine Songs natürlich mögen, aber das tue ich nun mal (und bin damit ja auch nicht ganz allein ;-) ). Aber auch die technische Qualität (Mark Knopfler selbst, seine Musiker, Mischpult) ist bemerkenswert. Dabei ist der Mann schon 61, und sein Rücken ist wohl im Moment auch nicht ganz in Ordnung. Jedenfalls konnte er sich nicht frei bewegen, sondern saß die ganze Zeit auf so einer Art Barhocker. Sein Arzt habe ihm so allerlei verboten – unter anderem gehen, laufen und tanzen. Naja, jedenfalls alles schön vorsichtig. Pfleg Deinen Rücken schön gesund, Mark, ich will noch öfter mal zu einem Deiner Konzerte gehen können!

Die Setlist:

  • Border Reiver
  • What It Is
  • Sailing To Philadelphia
  • Coyote
  • Prairie Wedding
  • Hill Farmer’s Blues
  • Romeo And Juliet
  • Sultans Of Swing
  • Done With Bonaparte
  • Marbletown
  • Get Lucky
  • Speedway At Nazareth
  • Telegraph Road
  • Brothers In Arms
  • So Far Away
  • Piper To The End

Woher ich die Setlist so genau weiß? Nach dem Konzert gab es USB-Sticks mit dem gerade gehörten zu kaufen (außer den Zugaben, die konnte man mit einem Code am Tag danach downloaden). Da habe ich natürlich zugegriffen, und seitdem hat mein iPod auch nichts anderes zu tun bekommen.

Das Konzert wird schwer zu toppen sein. Das beste Konzert eben – That’s What It Is!

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Cancun, Mexiko, 2008

Cancun, Mexiko, 2008

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Ristoranti di Roma

Noch eine Seite, die ich aus dem alten Design in einen Post rübergerettet habe.

Essen und Trinken in Rom

Für die Richtigkeit und Aktualität der Angaben kann ich leider keine Garantie übernehmen. Manche Dinge ändern sich einfach zu schnell. Ich habe eine Karte erstellt, auf der alle hier erwähnten Restaurants eingezeichnet sind. Was ich kenne, ist grün markiert, was nicht, gelb. Rote Markierungen stehen für geschlossene oder nicht mehr zu empfehlende Restaurants.

Die folgenden Restaurants kenne ich aus eigener Erfahrung. Hier kann ich sozusagen meinen Gaumen sprechen lassen.

  • Ristorante La Taverna degli Amici. Piazza Margana 36/37. Irgendwo in dem Häusergewirr zwischen Piazza S. Aracoeli und Il Gesu. Nicht billig, aber sehr gutes Essen. Idyllische Lage an einem kleinen Platz zwischen hohen Häusern und engen Gassen. www.paginegialle.it/tormargana
  • Osteria del Gallo. Vicolo di Montevecchio 27. Nahe der Piazza Navona. Neben Tre Scalini in die Straße rein und dann auf die nach rechts abgehenden Gassen achten. Klein, aber ebenfalls hervorragendes Essen. Ebenfalls kein Billigrestaurant.
  • Ristorante da Nazzareno. Via Magenta 35-37. Ecke Via Marghera. Die Via Magenta ist eine Parallelstraße zur Via Marsala, die Via Marghera verbindet Via Marsala und Via Magenta. Also nur ein paar Schritte von Stazione Termini entfernt. Etwas touristischer als die bisher genannten, aber billiger und durchaus nicht schlecht. Nettes und aufmerksames Personal.
  • Il Miraggio. Via dell’Umilta 46, Ecke Vicolo Sciarra 59. Auf der direkten Verbindung zwischen Fontana di Trevi und Via del Corso. Trotzdem läuft man leicht daran vorbei. Das sollte man aber nicht, denn obwohl man hier nicht billig isst, so bekommt man doch viel für sein Geld. Wird zwar auch von Nichtitalienern besucht, ist aber auf keinen Fall ein Touristenrestaurant. (Hieß früher mal "Er Tartuffo".)
  • Il Buco. Via di San Ignazio 7. Nebenstraße der Kirche San Ignazio, Nähe Pantheon. Sehr gutes Restaurant, gibt es seit (mindestens) 60 Jahren. Bekannt für seine exzellente Bistecca alla Fiorentina, ein fast tellergroßes Steak aus hervorragendem Fleisch. (Das gibts aber auch als “halbe Portion” für weniger gestählte Mägen. ;-) )
  • Ristorante La Piccola Cuccagna. Via della Cuccagna 14. Direkte Verbindungsgasse zwischen Piazza Navona und Piazza San Pantaleo. Gute und günstige Küche direkt im Zentrum. Sehr schön eingerichtet.
  • Ristorante Gino in Trastevere. Via della Lungaretta 85. Einfach, etwas preiswerter, aber sehr lecker. Die Antipasti vom Büffet waren klasse. Und die Pizza: genial. Überhaupt sollte man abends mal nach Trastevere fahren. Zum Beispiel mit der Straßenbahn ab Largo Argentina, erste Haltestelle nach der Tiberbrücke, dann rechts in die Seitenstraße. Das ganze Stadtviertel wimmelt vor Restaurants, Pizzerien, Bars … und auf der Piazza vor Santa Maria in Trastevere ist immer was los (Musik, Künstler).
  • Enoteca Cul de Sac. Piazza Pasquino 73. Etwa 100m von der Piazza Navona entfernt, bildet mit dieser und der Piazza San Pantaleo ein Dreieck. Ein Weinausschank (Enoteca) erster Güte. Drinnen oder draußen sitzen, einige hervorragende offene Weine, oder aus 1400 verschiedenen Flaschenweinen wählen. Die Preise der Flaschenweine sind nach oben ziemlich unbegrenzt, ansonsten halten sich die Preise aber im Rahmen. Zu essen gibt es Kleinigkeiten wie Suppen, Käse- oder Wurstteller. Schmeckt hervorragend – besonders zu dem guten Wein.
  • Enoteca Bar l’Orologio. Via del Governo Vecchio 23, ca. 5 Fußminuten von der Piazza Navona entfernt. Vorne eine Bar, hinten restaurantartig. Haben wir täglich zum Frühstück benutzt. Leckere Panini und Pizzette, guter Cappuccino. Der ständig laufende Fernseher (MTV, laut) ist nicht jedermanns Sache, aber die 25 Sorten Trinkschokolade lassen einen vieles überhören. Hat abends bis 02:00 Uhr auf.
  • Enoteca e Taverna Capranica. Via in Aquiro 104, unmittelbar an der Piazza Capranica. Keine zwei Minuten zu Fuß vom Pantheon entfernt. Wir haben dort nur ein Glas Wein getrunken. Der ist teuer, aber sein Geld wert. Dazu auf der mittlerweile fertig renovierten Piazza in der Sonne sitzen … schön.
  • Kaffeehaus Tazza d’Oro. Via degli Orfani 84. Unmittelbar am Pantheon. Ein reines Kaffeehaus, hat aber den besten Espresso, den ich kenne. Tipp: eine Granita versuchen, das ist gefrorener und zerstoßener Espresso mit Sahne.
  • Le Due Colonne. Via del Seminario (vom Pantheon Richtung San Ignazio). Auf der linken Seite, unmittelbar bevor sich der Platz vor San Ignazio öffnet. Einfach, aber lecker.
  • Il Barrocio. Via dei Pastini (führt vom Pantheon weg). Gut, nicht zu teuer, viel italienisches Publikum.
  • Trattoria Antonio. Via dei Pastini. Unmittelbares Nachbarhaus von Il Barrocio. Extrem eng, urgemütlich, lecker und preiswert.
  • Pizzeria Tosca. Via dei Chiavari, direkt neben San Andrea della Valle. Sehr lecker, recht preiswert, nettes Personal, z.T. italienisches Publikum. Besonderheit: die Küche ist offen, man kann dem Koch sozusagen direkt in den Topf gucken. Update Mai 2007: geschlossen – wegen Baufälligkeit, wenn ich das Schild richtig entziffert habe. Sehr schade.
  • Ristorante Abruzzi. Via del Vaccaro/Piazza dei Santi Apostoli. Sehr gute Küche bei eher einfacher Einrichtung. Seit vielen Jahren gleichbleibende Qualität. Besonders zu empfehlen: Scamorza alla Griglia.

Die nun folgenden Restaurants kenne ich selbst nicht, sie sind mir nur empfohlen worden. Wir werden sie aber sicher mal ausprobieren.

  • Capo de Fero. Hervorragend, Reservierung notwendig oder früh kommen; Cucina Romana e Marinara, Via di San Cosimato 16.
  • Ai Spaghettari. Antico Ristorante, auch Pizzeria; Piazza di San Cosimato 58.
  • Osteria del Aquila. Etwas einfacher, aber benissimo. Via Natale del Grande.
  • Vincenzo alla Lungaretta. Vor allem Forno alla Legna, etwas touristischer; Via della Lungaretta 170, jenseits der Viale di Trastevere.
  • Papok. Salita del Grillo 6b, Tel. 06 / 699 22 183 Mo. geschlossen. Sehr gehobenes Niveau, sehr guter Koch. Vor allem Fischgerichte sind sehr gut.
  • Da Luigino Vicolo del Buco Settimio. Via delle Colonnelle 14. So. und Mo. geschlossen. Typisch römische Küche.
  • Antico Moro. Via del Moro 62 (Anfang Piazza Trilussa).
  • Gioia Mia. Via degli Avignonesi 34.
  • Al Cavalino bianco. Via Emanuele Filiberto 23-27, Mittwochs geschlossen.

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Reisetipps

Im Zuge des kürzlichen Designupdates auf dieser Seite sind ein paar Seiten unter den Tisch gefallen, die ich als solche (eben als Seiten) auch nicht mehr anbieten möchte. Ein paar Sachen sind aber darunter, die dann doch nicht ganz wegfallen sollen, deshalb kommen die jetzt als Post.

Reiseinformationen

Reisen bildet. Sagt man jedenfalls. Aber außer klassischer Bildung bringt man von Reisen auch immer wieder mal Informationen mit, die für einen selbst oder auch für andere nützlich sind.

Hier entsteht eine Sammlung solcher Informationshäppchen. Fertig wird diese Sammlung wohl nie werden, denn man wird immer wieder neues finden, was man hinzufügen kann. Und ebensowenig werde ich je ein Thema (Billigflieger, Hotelbewertungen, Rom oder was auch immer) vollständig abdecken können. Um das zu schaffen, müßte man wohl auch vieles ungetestet aufnehmen, und das möchte ich nicht.

Aber ich nehme trotzdem gerne Feedback und Ergänzungen an. Meine Adresse gibt’s im Impressum.

Rom

Natürlich fange ich mit meinem Lieblingsthema an. Hat jemand etwas anderes erwartet? :-)

Wer zum ersten Mal in die ewige Stadt reist und kein italienisch beherrscht, der ist mit einer Reisegruppe gut beraten. Zu groß und hektisch ist die Stadt. Wer aber schon mehrfach da war und sich verständigen kann, der hat die Gelegenheit, Rom ganz anders zu erleben.

Das öffentliche Verkehrssystem in Rom stützt sich in erster Linie auf Linienbusse. Es gibt zwar auch zwei U-Bahn-Linien (Metro), aber mit dem U-Bahn-Bau ist das halt so eine Sache, wenn man bei jedem Spatenstich auf irgendwelche Ruinen stößt, die dann erstmal für ein paar Jahre die Archäologen auf den Plan rufen. Aber mit den Bussen kommt man auch fast überall hin. Tickets gibt es in den kleinen Tabakläden (Tabacchi), die mit einem weißen "T" auf schwarzem Grund gekennzeichnet sind. Neben Einzelfahrscheinen gibt es Tickets für einen, drei oder sieben Tage, die jeweils für alle Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen gelten. Stadtpläne, auf denen alle Linien eingezeichnet sind und denen ein Verzeichnis mit den Linienführungen beiliegt, gibt es an den Zeitungskiosken, die an jedem größeren Platz stehen, für ca. 4,- EUR zu kaufen.

Die U-Bahn ist hauptsächlich dann interessant, wenn man etwas weiter aus der Stadt hinaus etwas besichtigen möchte, etwas St. Paul vor den Mauern oder das EUR-Gelände. Achtung: die U-Bahn ist oft sehr voll, und ganz typisch sind die Musikanten, die in den Wagen spielen und um Geld betteln.

Eine Stadtrundfahrt der besonderen Art kann man mit der Straßenbahn machen: mit der Linie 8 vom Largo Argentina bis zur Stazione Trastevere. Dort ist die Endhaltestelle der Linie 3, die einen großen Bogen durch die ganze Stadt macht und dabei an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeifährt. Endhaltestelle ist Piazza Thorwaldsen. Von dort kann man entweder zurückfahren, oder man steigt um in die Linie 19, die weiterfährt bis zur Piazza Risorgimento (Eingang Vatikanische Museen). Von dort sind es nur ein paar Meter bis zum Petersplatz.

Auch nach mehreren Besuchen kann sich eine Stadtführung noch lohnen, aber vielleicht mag man nicht mehr in der Gruppe einem Fähnchen oder Regenschirm hinterhertrotten. Muss man auch nicht, denn es geht auch anders. Unter afriendinrome und romaculta kann man individuelle, private Touren buchen. Ich habe beide Links erst kürzlich gefunden und konnte sie noch nicht selbst testen, aber ich bin auf beide sehr neugierig.

Wer Rom einmal ohne die meist sehr touristische Hotelatmosphäre genießen möchte, der findet bei romehome eine Reihe von Ferienwohnungen, oft mitten im Zentrum. Die Wohnungen sind zwar in der Regel teurer als ein pauschal gebuchtes Hotel, aber dafür entschädigt der Wohnort. Wenn man mit mehreren Personen fährt und die Wohnung komplett auslastet, sieht die finanzielle Seite auch schon wieder anders aus.

Günstiger kann man seine Reise auch gestalten, wenn man mit einem Billigflieger anreist. Die landen typischerweise auf dem kleineren Flughafen "Ciampino" im Südosten der Stadt. Wer mit RyanAir (z.B. von Hahn im Hunsrück aus) anreist, der kann die Busse der Firma Terravision nutzen, die passend zu jedem An- und Abflug zwischen Ciampino Airport und Stazione Termini (dem Hauptbahnhof mitten in der Stadt) pendeln. Leider arbeitet Terravision exklusiv mit RyanAir zusammen. Das sollten sie mal ändern. Falls sie es nicht schon getan haben, mein Stand ist nicht der neueste. Wer mit GermanWings (z.B. ab Köln, nicht selbst getestet) nach Ciampino fliegt, der muss auf öffentliche Busse zurückgreifen, entweder zum Bahnhof des Ortes Ciampino, oder zur Metrostation Anagnina. Von hier geht es jeweils auf Schienen weiter zur Statione Termini.

Wussten Sie schon, dass die hochgelobte französische Küche italienische Vorfahren hat? Als eine italienische Adelige (eine Medici aus Florenz, glaube ich) nach Paris zog (sie war an den aktuellen oder zukünftigen französischen König verheiratet worden), da brachte sie ihre eigenen Köche mit, weil es mit der französischen Küche nicht weit her war damals. Hm, mit meiner Geschichtskenntnis ist es auch nicht so weit her, ich glaube, diese Geschichte muss ich nochmal etwas besser recherchieren. Aber dass man in Rom sehr gut essen und trinken kann, das steht mal fest. Im Laufe der Jahre haben sich so viele Empfehlungen für Restaurants und Pizzerien, Trattorie und Bars gesammelt, dass die Liste diesen Beitrag hier sprengen würde, deshalb habe ich sie in einen eigenen Post ausgelagert.

Ach so, einen Tipp habe ich noch. Wer ein Taschenfernglas hat, sollte es mitnehmen. Viele der Malereien in Kirchen sind so weit oben, dass man sie mit bloßem Auge kaum
erkennen kann.

Reisen buchen, Hotelbewertungen, Billigflieger

Wenn man Pauschalreisen oder auch einzelne Bestandteile (Hotel, Flug, Mietwagen) bucht, dann gibt es neben der klassischen Möglichkeit, ins Reisebüro an der Ecke zu gehen, mittlerweile auch eine Reihe von Angeboten im Internet. Die Großen der Branche haben dabei alle mehr oder weniger dasselbe Angebot. Bei gleichen Kriterien findet man in der Regel die gleichen Angebote. Das liegt daran, dass es einen großen Pool gibt (m. W. von Amadeus), der sein Angebot den Reisebüros zur Verfügung stellt. Und so finden sich bei Expedia, Opodo, Start, Reise und Co. eigentlich immer dieselben Angebote. Natürlich gibt es kleinere Abweichungen, aber im Großen und Ganzen kommt das hin. Wir persönlich haben gute Erfahrungen mit dem Service bei Expedia gemacht, aber das heißt nicht, dass andere schlecht sind.

Wichtig scheint mir aber der Vergleich zu klassischen Reisebüros zu sein. Meiner Ansicht nach ist das Internet der bessere Platz, zumindest zur Recherche. Man sieht das gesamte Angebot, nicht nur das, was der Berater gerade verkaufen möchte, aus welchen Gründen auch immer. Und man hat die Möglichkeit, ein vorläufig anvisiertes Hotel erstmal genauer unter die Lupe zu nehmen, z. B. bei Hotelbewertungsportalen wie Holidaycheck. Da hält zwar auch nicht jede Bewertung alles, was sie verspricht (es soll ja schon mal böswillige Nachbarhotels geben, die absichtlich negative Bewertungen schreiben), aber im Allgemeinen findet man die faulen Eier relativ leicht. Überhaupt gilt: die Menge machts. Eine einzelne schlechte Bewertung macht mich nicht nervös, aber wenn reihenweise Kritik kommt, dann könnte ja was dran sein. Und: zwischen den Zeilen lesen. Das ein "Paar, 60-65" ein Hotel mitten an der Feiermeile des Touristenzentrums als "unerträglich laut" bewertet, überrascht mich ja nun nicht wirklich.

Noch ein Tipp zu Flugbuchungen: ein (nach meiner Beobachtung) Alleinstellungsmerkmal bietet fly.de mit der Möglichkeit, Hin- und Rückflug bei unterschiedlichen Fluggesellschaften zu buchen. Da ergeben sich oft sehr viel mehr Kombinationsmöglichkeiten für Preise und Flugzeiten. (Nachtrag: ich glaube, das ist mittlerweile veraltet, dass das ein Alleinstellungsmerkmal ist. Aber das ist umso besser: jetzt kann man auch bei anderen Anbietern nach besseren Kombinationen suchen.)

Karten

Landkarten sind für den Reisenden natürlich immer interessant. Seit Google Maps geraten andere Karten manchmal etwas in Vergessenheit. Einige verdienen das aber gar nicht. map24.de ist z.B. immer noch sehr schnell in der Kartendarstellung im Browserfenster. Am Stadtplandienst gefällt mir, dass die Darstellung stark der aus klassischen Stadtatlanten (aus Papier) bekannten Darstellung entspricht – man findet sich sofort zurecht. Und Multimap bietet weltweite Karten.

Allerlei Praktisches

Vor dem Urlaub kommt das Kofferpacken – lästig! Man hat sich zwar vielleicht eine wiederverwendbare Liste gemacht (in meinem Fall ein Excelsheet), aber die paßt möglicherweise auch nicht auf jede Art von Urlaub. (Ich nehme halt keine Taucherbrille mit in den Skiurlaub.) Als guter Ideengeber für Dinge, die man vergessen hat, hat sich die Gepäckliste erwiesen.

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Alles neu macht der Mai

So: neues Design, neues Glück. Ich hatte mich schon länger mit dem Gedanken getragen, hier und da mal ein Foto zu veröffentlichen, wenn mir denn mal eines besonders gut gelungen ist. Ein paar Exemplare lauern schon im Archiv, und bevor sie da verstauben, sollten sie doch lieber das Licht dieser Website erblicken. Aber dafür sollte ein neues Design her. Vor allem breiter sollte es sein, und mit einem dunklen Hintergrund, damit die Fotos schön zur Geltung kommen.

Nun kostet so ein neues Design aber ordentlich Zeit und Mühe, und deshalb hat das alles ziemlich lange gedauert. Aber jetzt ist es so weit. Das Design ist live, und demnächst kommen dann auch gelegentlich ein paar Fotos – und hoffentlich auch sonst mal wieder ein paar Beiträge. Ein paar Ideen habe ich auch schon. Und ein bischen was muss ich auch dem alten Design noch hinterher räumen. Also: es bleibt spannend …

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Üpdate

So, nach längerer Zeit habe ich endlich mal wieder was an dieser Webseite getan. Und ich habe auch fest vor, in nächster Zeit noch mehr zu tun. Neues Design, Fotoveröffentlichungen, und auch wieder mehr Text.

Für heute habe ich damit angefangen, die Wordpress-Installation mal wieder auf Vordermann zu bringen. Gar nicht so einfach. Die aktuelle Version erfordert nämlich eine neuere Datenbankversion als ich sie installiert hatte. Das habe ich aber erst mitbekommen, als die ganzen Dateien neben der Datenbank schon ausgetauscht waren und Wordpress sich weigerte, weiterzumachen.

Backup? Hatte ich nicht. Wozu auch? Hatte doch bei der Entwicklungsumgebung alles geklappt. Nur dass die Entwicklungsumgebung hier bei mir lokal liegt und schon eine aktuellere DB-Version hatte. Tja, hmpf …

Also habe ich kurzfristig eine OP am offenen Herzen anberaumt: neue Datenbank in aktueller Version angelegt, alle Daten per SQL rübergeschaufelt (was hätte ich eigentlich gemacht, wenn ich sowas nicht zufällig auch beruflich machen würde???), Konfigurationsdateien auf die neue Datenbank umgebogen und … Daumen drücken.

Zum Glück hat alles geklappt. Alles? Naja, eine Kleinigkeit hat es dann doch zersemmelt, nämlich die Ümlaute. Irgendwie müssen die Datenbanken wohl doch unterschiedliche Character Sets gehabt haben, obwohl ich bei der Konfiguration nichts dergleichen festgestellt hatte. Jetzt sehen die Umlaute der alten Beiträge halt etwas kaputt aus. Aber bevor ich jetzt mit irgendwelchen Konvertierungsversuchen die neue Datenbank kaputt mache oder gar alle alten Artikel manuell nacheditiere, lasse ichs halt so und rede mich mit einem Artikel raus. Hat ja auch was …

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Komm mit mir in die Matrix, Aragorn

Kürzlich bin ich beim surfen wieder mal über www.herr-der-ringe-film.de gestolpert. Da werde ich wohl demnächst öfter mal vorbei schauen, jetzt wo die Dreharbeiten zum Hobbit bald losgehen.

Bei der Gelegenheit habe ich auch zum x-ten Mal das Archiv der Seite durchsucht (das leider keine Suchfunktion hat!), und diesmal hatte ich Erfolg. Hier ist der Link zu dem Artikel, in dem die Anekdote aus den Nachdrehs beschrieben ist. Viel Vergnügen …

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