Heute mal höflich

Den größten Teil des täglichen Spams sehe ich erst gar nicht. Aber manches, was durch alle Filter kommt, bekommt man halt doch zu sehen. Heute war ich dann schon erstaunt, eine unverlangte Werbemail eines mir völlig unbekannten Autohauses für eine renommierte Automarke und ihr neuestes Modell in meiner Inbox zu entdecken.

Immerhin waren Kontaktdaten, Geschäftsführung etc. brav angegeben, so dass man eher von naiver Unwissenheit als skrupelloser Werbebosheit ausgehen kann. Trotzdem: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. Nachdem das Spielchen mit Framstag auf die Dauer doch eher langweilig ist, habe ich es mir heute mal gegönnt, höflich und sachlich zu antworten:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Mail erreicht mich unverlangt und ungewollt.

Unverlangte Werbe-Email (Spam) gehört zu den lästigsten Erscheinungen des Internet. Ich begegne diesem aus meiner Sicht unseriösen Treiben dadurch, dass ich eine persönliche schwarze Liste führe, auf der Marken, die ich nicht kaufe und Unternehmen, mit denen ich keine Geschäfte mache, ihren Platz finden. Herzlich willkommen auf dieser Liste.

Übrigens landet Ihre Mailadresse selbstverständlich auch in meinem Spamfilter – weitere Versuche der Kontaktaufnahme sind also zwecklos.

Mit freundlichem Gruß

So, das mußte mal raus.

Dieser Beitrag wurde gepostet am 11.10.2007 um 09:29 in Gesellschaft, Internet. Sie können alle Kommentare zu diesem Beitrag im RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar schreibenoder einen Trackback von Ihrer eigenen Website setzen.

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