Autismus ist mir unheimlich. Ich hatte nicht oft in meinem Leben mit dieser Krankheit zu tun, aber ich fühlte mich immer unwohl dabei. Kinder, denen man bei allem guten Willen nicht helfen kann, weil man einfach nicht an sie heran kommt, hinterlassen bei mir ein ein Gefühl von Hilflosigkeit. Das umso mehr, weil mein Gehirn naturwissenschaftlich/technisch trainiert ist. Dinge, die einfach nicht nach den Regeln der Logik (so wie ich sie kenne) funktionieren, und Welten, in denen andere kausale Zusammenhänge als die mir vertrauten gelten, sind für mich schwer zu fassen.
Deshalb finde ich den Artikel auf Spiegel Online, der sich mit einem völlig ungewöhnlichen Therapieansatz befaßt, absolut faszinierend. Man hat herausgefunden, dass ein ferngesteuerter Roboter, der eher wie ein Spielzeug aussieht, viel besser an autistische Kinder herankommt als echte Menschen. Ich kann das hier nicht alles wiedergeben, aber wozu gibt es Links? Selbst lesen macht klug.
Hmm. Vielleicht erlebe ich ja noch eine neue Karriere der geschätzten Herren Dr. med. R2D2 und Prof. Dr. C3PO …