Archiv für die Kategorie ‘Allerlei’

Upgrade 2.2.2

Kaum hat man sich endlich bequemt, die neueste WordPress-Version einzuspielen, da gehts schon weiter. Gut, dass das schlechte Gewissen noch nicht ganz abgeklungen war, so hab ich dann die 2.2.2 deutlich schneller eingespielt. Jetzt bin ich also wieder aktüll.

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Allein auf der Welt

Irgendwas hat unser Haus aus seiner normalen Umgebung gerissen. Oder unsere Umgebung irgendwie entfernt. Jedenfalls ist sie nicht mehr da, wo sie hingehört. Da, wo sich normalerweise die Straße zum Nachbarort(steil) hinzieht, und da wo sich normalerweise eben dieser Ortsteil rumlümmelt, da ist jetzt – nichts.

Guckst Du hier:

Nebel

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Forscherdrang

Schon mal überlegt, wie weit Ketchup spritzt? Wieviele Cs und As in einer Tüte Buchstabensuppe sind?Wieviel Haargel in eine Frisur paßt?

Hier findet Ihr ein junges und unerschrockenes Forscherteam, das diese Fragen (und viele anderen) experimentell anpackt und die Versuchtreihen und Ergebnisse in anschaulichen, lehrreichen und reich bebilderten Berichten dokumentiert. I.Z.E.T.I.T. nennt sich das Team: Institution zur Erforschung total interessanter Tatsachen.

Und interessant ist das in der Tat, was die Jungs so erforschen. Am faszinierendsten fand ich den Bericht zu einem Paradoxon unserer Frühstücks- und Haustiergesellschaft: bekannt ist, dass (1) eine Katze immer auf die Füße fällt, und dass (2) ein Toast immer auf die Marmeladenseite fällt. Was passiert nun, wenn man einer Katze einen Marmeladentoast auf den Rücken bindet (mit der Marmelade nach oben, versteht sich)? Paradox? Kann nicht sein? Beim Versuch zerbricht das Universum? I.Z.E.T.I.T. hats erforscht

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Kurze Arbeitsunterbrechung …

… zum Bestaunen des Sonnenuntergangs vor meinem Bürofenster.

Sonnenuntergang

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Renovierungsbedürftig …

Heute tut mir alles weh. Ich bin echt renovierungsbedürftig. Dabei habe ich die letzten vier Tage genau das gemacht: renoviert. Unser Arbeitszimmer nämlich. Alle Möbel raus (alles auf Wohnzimmer, Flur und Schlafzimmer verteilt, da wurde die Navigation im heimischen Gewässer Wohnraum schon ein bischen schwierig …), Tapeten abreißen, Teppich raus, neue Tapeten drankleben, Laminat verlegen, neue Schränke aufbauen, alles wieder einräumen. Insgesamt etwa 10 Personentage (vier Tage zu zweit plus an zwei Tagen jeweils eine Person als Unterstützung). Das Ergebnis ist ja echt schön geworden, aber jetzt bin ich renovierungsbedürftig.

Der Mensch besitzt über 600 Muskeln (nur die willkürlichen, also ohne “glatte” die Muskulatur der inneren Organe), und im Augenblick habe ich das Gefühl, ich kenne jeden einzelnen davon persönlich. Und weil man sich bei Muskelkater möglichst “regenerativ und schonend” bewegen soll, tu ich das jetzt mal und lasse Euch mit den beiden Wikipedia-Artikeln allein.

Ich wünsch mir gute Erholung.

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Holland in Not?

Alle Welt redet über den heißen April. Die ersten waren wie immer die Katastrophenpropheten, die hinter jedem ungewöhnlichen Wetter die globale Erwärmung sehen. Nicht dass ich der Meinung wäre, es sei alles in Ordnung mit dem Wetter, aber zum einen spielt sich vieles, was ungewöhnlich aussieht, im Rahmen der ganz normalen statistischen Schwankungsbreite ab (dazu übrigens ein Buchtip: Der Hund, der Eier legt), und zum anderen gewöhnt man sich auch an Katastrophennachrichten, wenn sie nur oft genug kommen. Oder regt sich heute noch jemand ernsthaft über Anschlagsmeldungen aus dem Irak auf? Dabei kommen die (gefühlt) etwa alle 2-3 Tage, und in den meisten Fällen sind unbeteiligte Zivilisten unter den Opfern.

Holland in Not? Naja, wenn erstmal der Meeresspiegel signifikant ansteigt, dann könnten unsere Nachbarn wohl noch ein paar höhere und stabilere Deiche brauchen, nehme ich an. Das wird schon noch ein paar Euro kosten, Holland so richtig wasserfest zu machen.

Aber Holland leidet ja nicht nur unter der globalen Erwärmung und ihren Folgen, sondern auch unter der spitzen Zunge ihrer tomatenessenden Nachbarn. Eine besonders nette (und keineswegs anti-holländisch gemeinte) Variante, die beide Themen zusammenfaßte, entspann sich gestern nach einem gemeinsamen Restaurantbesuch, als wir uns überlegten, dass man in unserem Nachbarland angesichts des heißen Aprils vielleicht auf die Produktion von Sun-Dried Tomatoes umstellen könnte. Die könnte man dann direkt vom Feld ernten und bräuchte sie nicht nachträglich noch zu trocknen. Die erste Ernte 2007 könnte dann bald in die Läden kommen …

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At the movies

Jetzt sammle ich auch mal ein Stöckchen auf. Ist sowieso schon ein paar Tage alt, da wirds wohl hoffentlich niemand ernstlich vermissen …

1. Name a movie you have seen more than 10 times.

Local Hero. Den habe ich zwar erst Jahre nach seiner Kinozeit entdeckt, aber seitdem finde ich ihn immer wieder gut.

2. Name a movie you’ve seen multiple times in the theater.

Titanic. Fünfmal, glaube ich. Irgendwie habe ich immer noch jemanden getroffen, der noch nicht drin war. Und dann bin ich halt nochmal mitgegangen. Es hat aber auch Spaß gemacht, die Detailtreue des Films zu sehen. Obwohl ich das heute wohl nicht mehr täte.

3. Name an actor who would make you more inclined to see a movie.

Sean Connery lohnt eigentlich immer einen Blick. Und Cathrine Zeta-Jones auch. Am besten dann noch beide zusammen in einem Film: Verlockende Falle.

4. Name an actor who would make you less likely to see a movie.

Keiner. Selbst wenn ich einen Schauspieler nicht mag: vielleicht spielt er ja mal einen Bösen, der am Ende verliert. Das könnte ja schon der Reiz sein, sich den Film anzusehen.

5. Name a movie you can and do quote from.

Asterix. Wobei ich da ja eigentlich nicht aus dem Film (den Filmen) zitiere, sondern aus den Heften.

6. Name a movie musical in which you know all of the lyrics to all of the songs.

Gar keins. Nicht mal bei der Rocky Horror Picture Show kannte ich je alle Texte. Ziemlich textsicher war ich mal bei “Joseph And His Amazing Technicolor Dreamcoat”, aber das ist meines Wissens nie verfilmt worden.

7. Name a movie you have been known to sing along with.

Shrek. I’m A Believer …

8. Name a movie you would recommend everyone see.

Naja, wenn ich einen Film wirklich jedem empfehlen wollte, dann müßte ich schon ziemlich ignorant gegenüber femden Geschmäckern sein, oder? Aber wenn ich einen Film nennen sollte, der es verdienen würde, bekannter zu sein, dann wäre das Local Hero. Viel hintergründiger Humor, wunderschöne Landschaftsaufnahmen und ein sehr schön gezeichneter Empfindungsfaden (erwähnte ich schon mal, dass ich gerne neue Wörter erfinde?) des Hauptdarstellers.

9. Name a movie you own.

Na, alle die ich bisher erwähnt habe. Und dabei wirds wohl auch nicht bleiben.

10. Name an actor who launched his/her entertainment career in another medium but who has surprised you with his/her acting chops.

Ich wüßte so auf Anhieb gar keinen.

11. Have you ever seen a movie in a drive-in?

Nein.

12. Ever made out in a movie?

Auch nicht.

13. Name a movie you keep meaning to see but you just haven’t gotten around to yet.

Viele. Schon weil ich immer verpasse, ins Kino zu gehen, wenn die Filme noch laufen. Aber keiner, der mir so auf Anhieb einfällt.

14. Ever walked out of a movie?

Nein. Obwohl ich mal einen gesehen habe, der verdient gehabt hätte. Keine Ahnung mehr, wie der hieß. Auf den Plakaten hatte es nach einem klassischen Weltraumfilm (sowas wie Kampfstern Galactica) ausgesehen. Der Film entpuppte sich aber als Zombieschlacht. Dabei hatte NICHTS vorher darauf hingewiesen. Ich glaube, wir waren einfach zu perplex, um rauszugehen.

15. Name a movie that made you cry in the theater.

Keiner, an den ich mich erinnern könnte. Dabei fällt mir aber eine Anekdote aus meiner Kindheit wieder ein. Meine Eltern waren mit meiner Schwester (damals vieleicht 4) und mir (7) in der Vorweihnachtszeit ins Kino gegangen: Bambi. (Meine Güte ist das lange her …) Eigentlich als Kinderfilm gedacht, verschreckte er meine Schwester völlig, als ein Reh vom Jäger erschossen wurde, so dass wir alle vorzeitig das Kino verliessen. Hmm, das fällt dann auch noch unter Frage 14, nicht wahr?

16. Popcorn?

Mag ich nicht. Nachos sind schon besser. Aber nur eine kleine Portion, sonst brauche ich zuviel Cola dazu, und dann darf’s kein Film mit Überlänge sein …

17. How often do you go to the movies?

Aktuell vielleicht 2 mal im Jahr. Gute Ausstattung zu Hause füördert die Faulheit.

18. What’s the last movie you saw in the theater?

Der letzte James Bond: Casino Royale. Der Schauspieler war gar nciht so schlecht wie alle vorher geunkt hatten. Motto: Trau nie der Meute.

19. What’s your favorite/preferred genre of movie?

Mehrere: Fantasy, Komödie (am liebsten die hintergründigen), animierte Filme,

20. What’s the first movie you remember seeing in the theater?

Ein toller Käfer (Herbie).

21. What movie do you wish you had never seen?

Der Zombiefilm aus Frage 14.

22. What is the weirdest movie you enjoyed?

Lang lebe Nat Devine.

23. What is the scariest movie you’ve seen?

Der weiße Hai. Das Herzklopfen werde ich bis heute nichtganz los, wenn ich im Fernseher mal wieder über diesen Klassiker stolpere.

24. What is the funniest film you have ever seen?

Also am lautesten und meisten gelacht habe ich wohl in den letzten Jahren bei Shrek und Ice Age (jeweils Teil 1). Wenn auch leise Lacher zählen, dann Local Hero. Da habe ich sogar nach vielmaligem Ansehen noch neue/lustige Dinge entdeckt.

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Bluescreen im freien Fall

Blau hat was Beruhigendes, heißt es. Das konnte ich gestern auch ganz gut gebrauchen, als ich den Aufzug im Büro benutzt habe und der Bildschirm statt der gewohnten Werbung einen Bluescreen zeigte. Irgendwie nimmt man sich sowas dann doch zu Herzen. Immerhin konnte ich gerade noch das Handy zücken, um ein Foto zu schießen. Was wird eigentlich, wenn man demnächst noch den Bluescreen als Werbefläche entdeckt. Möglichst mit Reklame für das örtliche Beerdigungsunternehmen …

bluescreen.jpg

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Lust auf Sommer

Eigentlich war dieser Winter ja gar keiner. Wenn man ihn mit dem letzten vergleicht, kommt man jedenfalls nicht auf viele Gemeinsamkeiten. Außer der Abwesenheit von Sommer. Der Blick aus meinem Bürofenster offenbart zwar nicht gerade eine karibische Traumlanschaft, aber die Farbe des Himmels kommt schon so einigermaßen hin. Jedenfalls macht der Ausblick Lust auf Sommer. Dass der kalte Wind hier um die Gebäudeecken pfeift, sieht man auf dem Foto ja nicht …
Blauer Himmel

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Mordlust

Mordlust ist genau das, was ich empfinde, wenn ich in einer warmen Sommernacht aufwache und ganz in der Nähe meines Ohres ein helles “Sssssiiiirrrr” einer Mücke höre. Dann weiß ich, dass es mit der Ruhe vorbei ist. Ich kann erst dann Ruhe geben, wenn ich das blutsaugende Ungeheuer erschlagen weiß, was meistens einen roten Fleck an der Tapete hinterläßt und meine bessere Hälfte aufweckt …

Dass tote Insekten auch eine ästhetische Seite haben, konnte ich neulich bei Spiegel Online sehen: Volker Steger ist Wissenschaftsjournalist und hat für die Süddeutsche Zeitung eine Serie von Fotos gemacht, die Insekten nach einer näheren Bekanntschaft mit der Motorhaube eines Autos zeigen. Hier ist ein Interview mit dem Fotografen, einschließlich einiger Bilder. Die Posen der Insekten (wenn der Begriff “Pose” die Sache denn trifft) sind grotesk, wie Standbilder im Moment der Katastrophe. Oder des Fouls, nur dass man die Grätsche des Gegenspielers wegretuschiert hat.

Mir gefallen die Bilder. Und das liegt vermutlich zu einem Teil durchaus an der Erkenntnis, dass mich diese Exemplare nachts jedenfalls nicht mehr quälen können.

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