Archiv für die Kategorie ‘Gesellschaft’

Werbeanrufer habens schwerer

Ab heute dürfen Werbeanrufer ihre Nummer nicht mehr unterdrücken, können Verbraucher leichter aus am Telefon geschlossenen Verträgen aussteigen und können Verstöße gegen diese Regeln mit empfindlichen Strafen belegt werden.

Ich finde, das ist eine Information, die es verdient, multipliziert zu werden.

via law blog.

Zur Informationsbroschüre der Bundesregierung

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Heute mal höflich

Den größten Teil des täglichen Spams sehe ich erst gar nicht. Aber manches, was durch alle Filter kommt, bekommt man halt doch zu sehen. Heute war ich dann schon erstaunt, eine unverlangte Werbemail eines mir völlig unbekannten Autohauses für eine renommierte Automarke und ihr neuestes Modell in meiner Inbox zu entdecken.

Immerhin waren Kontaktdaten, Geschäftsführung etc. brav angegeben, so dass man eher von naiver Unwissenheit als skrupelloser Werbebosheit ausgehen kann. Trotzdem: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. Nachdem das Spielchen mit Framstag auf die Dauer doch eher langweilig ist, habe ich es mir heute mal gegönnt, höflich und sachlich zu antworten:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Mail erreicht mich unverlangt und ungewollt.

Unverlangte Werbe-Email (Spam) gehört zu den lästigsten Erscheinungen des Internet. Ich begegne diesem aus meiner Sicht unseriösen Treiben dadurch, dass ich eine persönliche schwarze Liste führe, auf der Marken, die ich nicht kaufe und Unternehmen, mit denen ich keine Geschäfte mache, ihren Platz finden. Herzlich willkommen auf dieser Liste.

Übrigens landet Ihre Mailadresse selbstverständlich auch in meinem Spamfilter – weitere Versuche der Kontaktaufnahme sind also zwecklos.

Mit freundlichem Gruß

So, das mußte mal raus.

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Ihr habt Sorgen …

Apples Feststelltaste: Da implementiert Apple einen Kniff, der eine typische Fehlbedienung der Tastatur (versehentliches Betätigen der Caps-Lock-Taste) zu erkennen versucht und – wenn erkannt – verhindert. Den unbedarften Computernutzer würde es vielleicht freuen, dass er ein Problem los ist, ohne selbst was dafür tun zu müssen. Nicht so Apples Fanszene. Die (naja, manche) fühlen sich bevormundet und fragen sich öffentlich, ob sie jetzt noch einen Mac benutzen können.

Apples Logo: Etwas älter ist schon der Befund, dass auf demselben Tastaturmodell neuerdings das Apple-Logo auf der Command-Taste fehlt. Auch das ist natürlich ein Affront gegen die treue Gemeinde und wird Apples Marktanteil spürbar verringern.

Googles Logos: Heute schließlich erfuhr die Welt, dass auch Google nicht mit Logos umgehen kann. Die haben doch zu verschiedenen Gelegenheiten immer so hübsche Variierungen ihres Logos online. Offensichtlich gehört die Präsenz in Googles Logosammlung zu den entscheidenden Dingen, ohne die Institutionen von Welt nicht mehr leben können. Jedenfalls gab es von erzkonservativ-amerikanischen Stimmen massive Kritik an Google, weil die zwar den 50. Jahrestag der sowjetischen Raumkapsel Sputnik in ihren Logos hatte, nicht aber den Amerikanischen Gedenktag der Kriegsopfer.

Kinder, Kinder, Ihr habt Sorgen …

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Kein Annoweb in China

Laut TheGreatFirewallOfChina wird Annoweb in China geblockt. Ich weiß noch nicht so recht, was ich davon halten soll, aber ich glaube, ein bischen Stolz ist angebracht. Wink

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Schweigen ist Silber, mitreden ist Gold?

Free Burma? Ja. Und sonst? Kiesow hat ein paar gute Worte dazu gefunden:

dieses blog bleibt heute geöffnet. wieso auch nicht?

stattdessen denke wir auch mal an: den sudan, an somalia, an den irak, an nordkorea, sri-lanka und natürlich an china. aber auch einmal an länder wie ägypten, die türkei, saudi-arabien und pakistan. auch könnte man noch die zentralafrikanische republik, zimbabwe, den tschad, angola, burundi, den kongo, georgien, tschetschenien und usbekestian erwähnen. die üblichen verdächtigen wie den iran, syrien, libanon und russland nicht zu vergessen.
und all die vielen anderen länder, die in diesen tagen ignoriert werden, in denen jeden menschen von den regierungen verschleppt, gefoltert und umgebracht werden.

Via Udo. Ich sag ja nicht gerne nur “me too”, aber Udo hats zu gut getroffen, als dass mein Senf dazu schmecken würde.

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Desponsoring

Ich habe die Nachricht, dass der taiwanesische Konzern Benq nach dem Zusammenbruch seiner von Siemens übernmmenen Handysparte (unter Verlust mehrerer tausend Arbeitsplätze) jetzt einer der zehn Hauptsponsoren der Fußball-Europameisterschaft 2008 wird, zum Anlaß genommen, mein Sponsoring für Benq einzustellen. Will heißen: für das frisch angeschaffte Display habe ich lieber ein paar Euro mehr augegeben, als ein Benq-Modell zu kaufen. Und ein neues Mobiltelefon habe ich mir auch gerade gekauft. Eines, auf dem der Schriftzug “BenqSiemens” nicht mehr draufsteht.

Jetzt funke ich mit einem Sony Ericsson K610i, bin genauso begeistert wie letztes Frühjahr beim Kauf des jetzt eingemotteten Modells von Benq und hoffe, dass ich das neue jetzt ein bischen länger benutzen kann.

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