Archiv für die Kategorie ‘Internet’

Komm mit mir in die Matrix, Aragorn

Kürzlich bin ich beim surfen wieder mal über www.herr-der-ringe-film.de gestolpert. Da werde ich wohl demnächst öfter mal vorbei schauen, jetzt wo die Dreharbeiten zum Hobbit bald losgehen.

Bei der Gelegenheit habe ich auch zum x-ten Mal das Archiv der Seite durchsucht (das leider keine Suchfunktion hat!), und diesmal hatte ich Erfolg. Hier ist der Link zu dem Artikel, in dem die Anekdote aus den Nachdrehs beschrieben ist. Viel Vergnügen …

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Conficker Test

Mal was nützliches: Der Computer-Wurm Conficker ist ja zur Zeit populärer als man sich das wünscht. Auch die allgemeine (also nicht computernahe) Presse sowie Funk und Fernsehen berichtet darüber, und so kommt allerlei Information über dieses Getier auch bei Leuten an, die sich mit Computern gerade so weit auskennen, dass sie ihn bedienen können, wenn nichts schief geht. Die kriegen dann Angst oder zumindest Bedenken, ob sich das Mistvieh vielleicht auch in ihrem Computer eingenistet hat.

Heise hat sich jetzt die Tatsache zunutze gemacht, dass Conficker einige gängige Antivirusseiten abklemmt, um Virenupdates zu verhindern, und daraus einen simplen Test gebaut, der zumindest Klarheit darüber verschafft, ob man aufatmen kann (keine Infektion) oder ob man etwas unternehmen sollte.

Sehr nützlich, und nicht nur für Leute ohne tiefere PC-Erfahrung.

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Cafe fatal

Ich weiß, ich hab schon länger nichts mehr hier geschrieben. Das liegt hauptsächlich an dem Spagat, der mich zwischen Arbeit und Urlaub hin und her treibt – und in letzter Zeit Fussball. Mein Gewissen ist ja auch schlecht …

Zur Aufbesserung desselben (also meines Gewissens :-) ) gibts hier jetzt den Verweis auf einen Artikel von Heise: die internetfähigen Kaffeemaschinen von Jura lassen sich durch eine Sicherheitslücke manipulieren. Heise meint, “wenig Pulver mit viel Kaffee” sei so eine Art Denial-of-Service-Angriff. Ich frage mich: ist dann “unheimlich viel Kaffee mit minimal Wasser” ein Mordversuch?

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Interne Links in Wordpress

Ich suchte neulich ein Plugin für Wordpress, mit dem man interne Links erstellen kann, also Links zu Seiten oder Artikeln auf der eigenen Site. Fündig wurde ich bei Cohen, der sowas gebaut hat. Leider fehlte dem Plugin eine Eigenschaft, auf die ich gehofft hatte, nämlich Verweise auf Anchor. Das sind diese anspringbaren Lesezeichen mitten in einer Seite, deren URL immer so ein Anhängsel wie #mittendrin hat. Also schnell eine Notiz an Cohens Blog gehängt, und nur wenig später war das gewünschte Feature drin.

Und weil ich nicht zu den Menschen gehöre(n will), die immer nur meckern, wenn rgendwas nicht geht, erwähne ich das hier mal ausdrücklich. Thanks, Cohen!

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Blogroll aus Google Reader

Robert schrieb kürzlich über Blogrolls: wie sowas heutzutage benutzt wird (und ob überhaupt noch). In den zahlreichen Kommentaren schien des öfteren durch, dass es zu viel Arbeit bedeute, die Blogroll zu pflegen. Heute pflegt man die Liste der Blogs, die man liest, im RSS-Reader.

Nun hatte ich mir früher schon mal gedacht, dass es eigentlich eine Möglichkeit geben müßte, die Liste aus dem Reader auszulesen und automatisch im eigene Blog anzuzeigen. Damals gab es dazu nichts wirklich brauchbares, aber das hat sich jetzt geändert.

Zumindest für Benutzer des Google Readers. Der rückt nämlich neuerdings die Liste der Abonnements heraus, wenn man ihn per Javascript darum bittet. Eine kurze Anleitung findet sich hier.

Tipps aus meinen Tests:

  • Als Farbschema kann man “Keines” auswählen. Dann entfallen alle Formatierungen und die Links passen sich dem eigenen Theme an.
  • Die Überschrift, die das Script liefert, wurde bei mir nicht passend zu den anderen Überschriften formatiert. Lösung: einfach gar nichts in das Überschriftenfeld des Generators eintragen und die Überschrift selbst machen.
  • Ganz unten erzeugt das Script noch einen Link “Erfahren Sie mehr…”, der die Blogs im Google-Reader darstellt. Ich habe noch nicht herausbekommen, wie man den unterdrücken oder customizen kann. Bei mir ist er gegenüber den anderen Links etwas ausgerückt. Forschungsergebnisse nehme ich gerne entgegen.

Alles in allem eine schöne Möglichkeit, Blogroll und Readerabonnements zu synchronisieren.

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Heute mal höflich

Den größten Teil des täglichen Spams sehe ich erst gar nicht. Aber manches, was durch alle Filter kommt, bekommt man halt doch zu sehen. Heute war ich dann schon erstaunt, eine unverlangte Werbemail eines mir völlig unbekannten Autohauses für eine renommierte Automarke und ihr neuestes Modell in meiner Inbox zu entdecken.

Immerhin waren Kontaktdaten, Geschäftsführung etc. brav angegeben, so dass man eher von naiver Unwissenheit als skrupelloser Werbebosheit ausgehen kann. Trotzdem: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. Nachdem das Spielchen mit Framstag auf die Dauer doch eher langweilig ist, habe ich es mir heute mal gegönnt, höflich und sachlich zu antworten:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Mail erreicht mich unverlangt und ungewollt.

Unverlangte Werbe-Email (Spam) gehört zu den lästigsten Erscheinungen des Internet. Ich begegne diesem aus meiner Sicht unseriösen Treiben dadurch, dass ich eine persönliche schwarze Liste führe, auf der Marken, die ich nicht kaufe und Unternehmen, mit denen ich keine Geschäfte mache, ihren Platz finden. Herzlich willkommen auf dieser Liste.

Übrigens landet Ihre Mailadresse selbstverständlich auch in meinem Spamfilter – weitere Versuche der Kontaktaufnahme sind also zwecklos.

Mit freundlichem Gruß

So, das mußte mal raus.

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Ihr habt Sorgen …

Apples Feststelltaste: Da implementiert Apple einen Kniff, der eine typische Fehlbedienung der Tastatur (versehentliches Betätigen der Caps-Lock-Taste) zu erkennen versucht und – wenn erkannt – verhindert. Den unbedarften Computernutzer würde es vielleicht freuen, dass er ein Problem los ist, ohne selbst was dafür tun zu müssen. Nicht so Apples Fanszene. Die (naja, manche) fühlen sich bevormundet und fragen sich öffentlich, ob sie jetzt noch einen Mac benutzen können.

Apples Logo: Etwas älter ist schon der Befund, dass auf demselben Tastaturmodell neuerdings das Apple-Logo auf der Command-Taste fehlt. Auch das ist natürlich ein Affront gegen die treue Gemeinde und wird Apples Marktanteil spürbar verringern.

Googles Logos: Heute schließlich erfuhr die Welt, dass auch Google nicht mit Logos umgehen kann. Die haben doch zu verschiedenen Gelegenheiten immer so hübsche Variierungen ihres Logos online. Offensichtlich gehört die Präsenz in Googles Logosammlung zu den entscheidenden Dingen, ohne die Institutionen von Welt nicht mehr leben können. Jedenfalls gab es von erzkonservativ-amerikanischen Stimmen massive Kritik an Google, weil die zwar den 50. Jahrestag der sowjetischen Raumkapsel Sputnik in ihren Logos hatte, nicht aber den Amerikanischen Gedenktag der Kriegsopfer.

Kinder, Kinder, Ihr habt Sorgen …

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Kein Annoweb in China

Laut TheGreatFirewallOfChina wird Annoweb in China geblockt. Ich weiß noch nicht so recht, was ich davon halten soll, aber ich glaube, ein bischen Stolz ist angebracht. Wink

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Schweigen ist Silber, mitreden ist Gold?

Free Burma? Ja. Und sonst? Kiesow hat ein paar gute Worte dazu gefunden:

dieses blog bleibt heute geöffnet. wieso auch nicht?

stattdessen denke wir auch mal an: den sudan, an somalia, an den irak, an nordkorea, sri-lanka und natürlich an china. aber auch einmal an länder wie ägypten, die türkei, saudi-arabien und pakistan. auch könnte man noch die zentralafrikanische republik, zimbabwe, den tschad, angola, burundi, den kongo, georgien, tschetschenien und usbekestian erwähnen. die üblichen verdächtigen wie den iran, syrien, libanon und russland nicht zu vergessen.
und all die vielen anderen länder, die in diesen tagen ignoriert werden, in denen jeden menschen von den regierungen verschleppt, gefoltert und umgebracht werden.

Via Udo. Ich sag ja nicht gerne nur “me too”, aber Udo hats zu gut getroffen, als dass mein Senf dazu schmecken würde.

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Bastelstunde

Ich hab mal wieder ein bischen an meiner WordPress-Installation gebastelt. Kleinkram, aber der will auch gemacht sein:

Erstmal habe ich die Permalinks (also die URLs, die direkt auf einen Artikel zeigen, ein bischen verschönert, so dass die jetzt nicht mehr so kryptische Zahlen enthalten, sondern den Namen des Artikels. Dazu mußte ich erst noch ein bischen nacharbeiten, denn mit anderen “virtuellen Pfaden” in der URL findet WordPress das Images-Verzeichnis nicht mehr.

Dann habe ich die Permalinks noch mit einer Konvertierung für deutsche Umlaute versehen. Das funktioniert aber nur für neue Artikel. Doof, aber nicht zu ändern.

Und schließlich habe ich noch ein paar kleine Rechenaufgaben vor die Eingabe eines Kommentares gesetzt. Auch doof, aber auch nicht zu ändern.

Naja, dafür hat die Bastelei sogar Spaß gemacht.

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