Archiv für die Kategorie ‘Sport’

Schon wieder ein Laufeintrag

Ich habe mich in der Vergangenheit ja nicht gerade an eine ausgesprochene Laufklientel gewendet mit meinen Posts, von daher weiß ich gar nicht, ob das Thema hier die richtigen trifft. Nachdem mir das Thema aber nun mal durchaus wichtig geworden ist, dachte ich mir, es könnte ja nicht schaden, mal zusammenzuschreiben, was ich so rund um das Laufen herum so benutze.

Da wären zunächst mal die Laufschuhe. Zu meiner Überraschung habe ich einen halbwegs normalen Laufstil und brauche keinen Schuh, der die Innen- oder Außenseite des Fußes speziell stützt. Den Schuhtyp für normale Füße nennt man dann auch “neutral”. Nur die Dämpfung muss ordentlich sein, weil ich ja unter anderem wegen meines hohen Gewichtes mit der Lauferei angefangen habe, und das (noch) hohe Gewicht belastet die Gelenke nun eben mal. Gelandet bin ich beim Gel Nimbus 11 von Asics. Die Erfahrungen mit dem Shop (Runners Point) waren übrigens etwas durchwachsen. Beim Schuhkauf war alles in Ordnung, und ich fühlte mich gut beraten. (War ich auch, denn mit den Schuhen komme ich sehr gut zurecht.) Aber beim nächsten Besuch (ich suchte Laufklamotten, ein Freund ein paar Schuhe) sah das schon anders aus. Ein lust- und ahnungsloser Verkäufer sorgte dafür, dass wir ohne Einkauf den Laden verließen. Das ist jetzt kein Grundsatzurteil gegen Runners Point, wohl aber der Rat, immer aufmerksam beim Einkauf zu sein.

Als Laufuhr habe ich mich nach einigen anderen Versuchen für einen Garmin Forerunner 305 entschieden. Da hat man zwar einen ganz schönen Klotz am Arm, aber da ist auch alles drin, was man braucht, einschließlich GPS. Die Software dazu ist nicht schlecht, aber ich habe besseres gefunden: SportTracks. Wenn man erstmal alle Funktionen gefunden hat (und das ist gar nicht so einfach!), dann kann man damit wirklich alles machen, was man so mit Laufdaten machen können möchte. Einschließlich dem Hochladen der Laufdaten nach JogMap.

Und noch ein letztes: für die musikalische Unterhaltung sorgt ein iPod Shuffle. Sehr klein und leicht, trotzdem reichlich Platz für Musik oder auch mal ein größeres Hörbuch, und man kann mittels einer cleveren Tastenlogik im Kopfhörerkabel zwischen verschiedenen Playlists hin- und herschalten. Dazu hält man die Mitteltaste, bis man ein leises “Ping” hört, dann liest der iPod die Namen der verfügbaren Playlists vor. Wird die richtige genannt, drückt man nochmal, und der iPod legt los. Nach ersten praktischen Erfahrungen muss ich sagen: gut gelöst.

Das wars erstmal. Da ich zugegebenermaßen gadgetgetrieben funktioniere, werden das aber bestimmt nicht die letzten Laufgadgets bleiben. Und auch nicht der letzte Post darüber …

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Differenzialrechnung

In der Schule war ich gut in Mathe. Jedenfalls als es auf das Abitur zuging. Ich erinnere mich noch (auch wenn das schon verdammt lange her ist) an meine mündliche Prüfung in Mathe. Parabel, Steigungsdreiecke, Grenzwertbetrachtung und Tangentensteigung – all das hatte ich gut gelernt, und die Prüfungsfragen waren so eine Art Elfmeter für mich.

Nie wirklich gut war ich dagegen in Sport. Fussball machte zwar Spaß, aber da gab es immer andere, die besser waren und einem sowohl den Ball als auch die guten Noten wegnahmen. Badminton hatte durchaus was, aber man musste immer aufpassen, daß man nicht versehentlich gegen die einzige Vereinsspielerin im Kurs ran musste, weil man da sicher deklassiert wurde. Ist mir einmal passiert … hmpf. Bei den unvermeidlichen Turnsportfesten habe ich mich immer freiwillig zum Bodenturnen gemeldet – da standen wenigstens keine Geräte im Weg, die in irgendeinem ursächlichen Zusammenhang mit eventuellen Knochenbrüchen stehen konnten. Alles in allem: ich war kein Sportler.

Das wurde während des Studiums und in der Zeit der Berufsausübung danach noch schlimmer. Man lernte Studentenkneipen und Fastfood kennen, ruinierte sich den Kreislauf mit Zigaretten, ruinierte sich die Figur, indem man mit dem Rauchen aufhörte (was den Kreislauf natürlich NICHT wieder auf Trab brachte) und lernte den sozialen Druck des gemeinsamen Mittagessens in der Kantine kennen: man will ja weder alleine am Schreibtisch zurückbleiben noch sich mit welkem Billigsalat zufrieden geben, während die anderen sich ein Schnitzel reinhauen.

Und nun?

Vor etwa drei Wochen habe ich angefangen, zu laufen. Vielleicht spielte der Morgan-Chase-Lauf hier in Frankfurt, an dem einige Kollegen teilgenommen haben, eine Rolle bei der Entscheidung. Ich hatte zwar vehement jede Beteiligung abgelehnt, aber einen kleinen Stich hat es vielleicht doch gegeben, nicht dabei zu sein. Oder war es ein guter Freund (und Kollege), der den Lauf zum Anlass genommen hat, wieder etwas für seine Fitness zu tun?

Ich bin mir nicht so ganz sicher, was letztlich den Ausschlag gegeben hat, aber das ist auch nicht so wichtig. Wichtig ist, dass ich meinen inneren Schweinehund besiegt habe und einfach angefangen habe, was für mich zu tun. Ich habe mir auch keine sonderlich hohen Ziele gesteckt (ich will zweimal Laufen pro Tag nicht unterschreiten, das ist moderat), weil ich mir nicht selbst die Lust nehmen will, weiterzumachen. Die Ziele kommen dann von selbst, wenn man erste Erfolge sieht: “Den einen Kilometer schaffe ich jetzt auch noch.” “Morgen schaffe ich die Runde unter einer halben Stunde.” “Wenn ich noch zwei Kilo mehr runter habe, dann gönne ich mir mal wieder ein gutes Glas Wein.” “Ich will wieder in die alte Jeans (zwei Größen kleiner als meine jetzigen) passen, die da noch im Schrank hängt.” Wenn man sieht, dass das wirklich machbar ist, dann fällt auch das durchhalten leichter. Auch wenn bei dem derzeitigen Wetter die Steigungen (und damit wären wir wieder beim Anfang des Artikels) schon deutlich mühsamer sind als die in der Abiturprüfung damals. Aber es macht halt Spaß, etwas zu schaffen, von dem man gar nicht gedacht hätte, dass man es könnte.

Und am Samstag machen wir zu viert einen Schnupperkurs im Nordic Walking!

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Guten Morgen, liebe Bayern

Uli Hoeneß bangt um die Gesundheit der Bayern-Spieler. In Hannover hat man seine Stars wohl etwas zu rüde angefaßt – für seinen Geschmack. Ich habe das Spiel nicht gesehen und kann dazu nichts sagen, aber Fouls sind natürlich nie was Schönes, da hat er schon recht.

Andererseits ist das Phänomen doch seit langem bekannt: das Unterhaus ist die Klopperliga. Zwar gilt das in der Regel für die zweite Liga, aber was da zwischen den Bayern und der Bundesliga klafft, das ist schon ein Klassenunterschied. Also, Bayern spielt sozusagen in der nullten Liga und darf nur in der ersten Liga mitspielen, damit sie ein bischen Spielpraxis bekommen. Die spannende Entscheidung ist die um Platz zwei, damit hat Bayern nix zu tun.

Die Vereine der unteren Tabellenhälfte der Bundesliga könnten sich eigentlich überlegen, die Spiele gegen die Bayern gar nicht erst anzutreten. Zumindest die Auswärtsspiele, wo es ja keine Einnahmen gibt. Reisekosten gespart, das Spiel wird nur 0:3 gewertet (ist doch bei Grüner-Tisch-Entscheidungen meistens so, oder?), und Zeit für ein paar nutzbringende Trainigseinheiten gewonnen.

Und Uli hätte ein paar Verletzungssorgen weniger.

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Interaktiver Liveticker

Schönes Spiel gestern abend. Noch schönerer Liveticker bei Robert. Mit Antworten – deshalb “interaktiv”. Wink

Nur schade, dass ich ihn erst heute morgen entdeckt hab.

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Bierhefe

Neulich auf der A5:

Bierhefe

Jetzt weiß ich endlich, wofür die Abkürzung BVB steht. Cool

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Jetzt nur kein Tor mehr kassieren … äh … schießen …

Das deutsch-österreichische Trauerspiel vom 25.06.1982 kennt man ja. Ab der 11. Minute hatte keine Mannschaft mehr ein wirkliches Interesse daran, ein Tor zu schießen. Also gestaltete man den Rest des Spiels als kraftsparende Trainingseinheit und zog sich den Zorn der weltweiten Fußballöffentlichkeit zu.

Was aber passieren kann, wenn die eine Mannschaft daran interessiert, dass kein Tor mehr fällt (egal auf welcher Seite) und die andere Mannschaft auf jeden Fall noch ein Tor schießen muß (egal auf welcher Seite), das steht hier. Völlig schräg!

Gefunden im FC-Forum des Kölner Stadtanzeigers (4. Beitrag im Thread).

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Schalk(e) im Nacken

… hatten wohl ein paar Dortmunder Fans bei der Gestaltung ihres Transparents. (Eigentlich ein blödes Wort für etwas, wo man gar nicht durchgucken kann.)

Gefunden bei Robert.

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